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DEFINITION SPIELE |
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Klassifikation von Spielen Rolf Oerter und Leo Montada haben in ihrem Standardwerk über Entwicklungspsychologie eine Einteilung der Spielentwicklung bei Kindern vorgenommen: sensomotorisches SpielInformationsspiel
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Konstruktionsspiel (Bauklötze...)
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Als-ob-Spiel
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Rollenspiel
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Regelspiel
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Definitionen Die Tätigkeit eines Menschen oder eines Tieres ist kein Spiel, wenn sie erzwungen oder zweckgebunden ist, das heißt unmittelbar der Pflichterfüllung, Notdurft, Suchtbefriedigung, Schadensabwendung oder Schmerzvermeidung geschuldet ist. Es gibt jedoch keine genauen Abgrenzungen, so wie beim Lernspiel, das dem Zweck des Lernens dient, aber dennoch spielerisch sein soll. Spielen gewinnt eine besondere Qualität, wenn kreative Aspekte überwiegen, das heißt weiterreichende Entwicklungen der teilnehmenden Persönlichkeiten und ihrer gesellschaftlichen Beziehungen ins Auge gefasst werden. Obwohl solche Spiele nach ökonomischen Kriterien keinesfalls Arbeit sind, tragen sie aus sozialwissenschaftlicher Sicht doch ganz wesentliche Arbeitsmerkmale. Es kommt auf die Rolle und Funktion des Beteiligten im Spiel oder Nicht-Spiel und auf die Sichtweise des Beobachters an. Eine weithin anerkannte Definition für Spiel stammt von Johan Huizinga, einem niederländischen Kulturanthropologen, dessen Hauptwerk sich Homo ludens nennt: "Spiel ist eine interaktive Handlung oder Beschäftigung, die innerhalb gewisser festgesetzter Grenzen von Zeit und Raum nach freiwillig angenommenen, aber unbedingt bindenden Regeln verrichtet wird, ihr Ziel in sich selber hat und begleitet wird von einem Gefühl der Spannung und Freude und einem Bewusstsein des 'Andersseins' als das 'gewöhnliche Leben'." (Huizinga 1938/1991, S. 37):
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